DIE TOTEN ÄRZTE ...
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DIE TOTEN ÄRZTE ...fanden ihre Wurzeln im Jahre 1987 im Club der Wilden Herzen in dem sich Branco und Jey bereits einen schwer zu erhaschenden aber unumstößlichen Ruf als buntabgerichtetster Haufen der deutschen Poserkultur verdient hatten. Gesagt – gesungen...machte man sich schnell bewusst, nur die Hälfte der bis dato mitgeträllerten Songs auf Grund der anglistischen Sprechweise verstanden zu haben. Es wurden zwar folgend nicht die Planken der Welt besucht, aber dennoch auf so manchem Kutter oder Kahn angeheuert. 1998 war es soweit....Nagel (damals enger Vertrauter von Bela B.), Jey (enger Vertrauter der weiblichen Raffinesse), Branco (enger Verwandter von Campinski), und Stoff (Mythenheld der Verführungsgeschichte) fanden, es sei Zeit für ein etwas abgedrehteres Projekt als sie ihnen bis dato untergekommen waren. Es wurde beraten, diskutiert und (vor-)geschlagen. Heraus kam immerhin, das Rad vorerst nicht erfinden zu wollen oder zu müssen. Als Hintergrundmusik dieser nachtausfüllenden Begegnung liefen am laufenden Band Stücke der Hosen, Ärzte und Sex Pistols. - Es dauerte keine 5 Stunden bis das Gehörte sich seinen Weg in die zentralen Nervensysteme der 5 Kapausken vorgearbeitet hatte.- „Die Toten Ärzte“ waren zum Leben auferstanden und trieben fortan ihr Unwesen. Nachdem Nagel nach einem sonntäglichem Saufgelage nicht in das gemeinsame Heim der Toten Ärzte zurückkehrte, war klar, dass ihn die ewigen Jagdgründe oder eine noch schlimmere Bürde - das Weib - heimgesucht hatten. Da endlich ging die Gleichung auf – Was ergeben 3 Ärzte und 5 Hosen? Natürlich 4 Tote Ärzte!! Ein Fanprojekt für Fans und das ist es bis heute geblieben! Kein Festival war fortan zu laut oder zu schrill, keine Halle zu groß oder zu klein. Hosen bis die Ärzte kommen – so soll es ewig sein...
Freitag,
03.10.2008 |